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Hohenweststedt

Hohenweststedt 335
Zugkreuzung in Hohenweststedt

Neumünster - Heide

Ende der achtziger Jahre bot der Abschnitt Neumünster-Hohenweststedt noch einige
interessante Betriebssituationen:

In Innien wurde bei der Erneuerung des westlichen Bahnüberganges die Weiche für das Kreuzungsgleis ausgebaut. Das Gleis endete seitdem an einem Prellbock vor dem Bahnübergang. Trotzdem fanden weiterhin Zugkreuzungen statt. Die Triebwagen aus Richtung Hohenweststedt mussten also zunächst den Bahnhof durchfahren und dann rückwärts in das Stumpfgleis bis an den Bahnsteig zurücksetzen, um das Durchfahrtsgleis für den zweiten Zug freizugeben.

Am frühen Nachmittag fuhr ein mit BR 212 bespannter Zug nach Hohenweststedt, dem auf der Rückfahrt nach Neumünster fahrplanmässig eine dreiteilige Schienenbuseinheit angehängt wurde. Zeitweise führte der Zug die weißen Personenwagen der "Rollenden Landstraße" mit.

Im weiteren Streckenverlauf wurde in Grünenthal der Nord-Ostsee-Kanal auf einer kombinierten Schienen-Straßenbrücke überquert. Aus Gewichtsgründen durften - zumindest in den letzen Jahren - keine Güterzüge die Brücke passieren. Mit BR 01 bespannte Sonderzüge aus Westerland nutzen aber dennoch die Strecke.

Der Güterverkehr auf dem Streckenabschnitt war zu der Zeit auch noch recht interessant. In Hohenweststedt wurde regelmäßig der "Lego"-Anschluß bedient, das Auslieferungswerk verfügte über eine gelbe "Lego"-Köf. Für die Rangierarbeiten zur Bedienung des Anschlusses wurde das Gefälle in Richtung Heide ausgenutzt. Die Übergaben verkehrten zunächst noch mit BR 265, später dann mit einer Köf.

Hohenweststedt
Wagen der "Rollenden Landstraße" im Zugverband

Aukrug-Innien
Ausfahrt aus Innien-Aukrug

Ab 1994 führte die AKN den Personenverkehr auf dieser Strecke durch.