Bausatz BR92
Inhaltsverzeichnis15.02.2024
Die Baureihe 92 .5 (preußische T13)
Die BR92 als Spur0-Modell
Der Fahrwerksrahmen
Der Kessel
Das Führerhaus
Der Stehkessel
Die Steuerung
Die Baureihe 92 .5 (preußische T13)
Die preußische T 13 war eine vierfach gekuppelte Tenderlokomotive, die hauptsächlich im Rangdienst eingesetzt wurde. Beginnend mit dem Jahr 1909 wurden insgesamt 512 Maschinen dieser Baureihe gebaut.
Ab 1921 kamen insgesamt 18 Maschinen der Baureihe T 13.1 hinzu, die einen Überhitzter der Bauart Schmidt und Lenzsche Ventilsteuerung erhielten.Lokomotiven der Baureihe T 13 wurden teilweise im Streckendienst eingesetzt, übernahmen Nahgüterzüge und vereinzelt auch Personenzüge. Dokumentiert ist der Einsatz der Lokomotiven zum Beispiel im Hamburger Großraum vor den Zügen auf der Strecke von Blankenese nach Wedel mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, teilweise auch mit Vorspann. Die Ausmusterung der Baureihe war bis 1968 abgeschlossen.
Die Baureihe 92 im Dresdener Lokschuppen 15.02.2024
Die BR92 als Spur0-Modell
Die BR92 entsteht aus einem Bausatz von Hübner, der jedoch im Vergleich zu heutigen Modellen etwas in die Jahre gekommen ist. Der Bausatz bietet die Chance, Teile zu verfeinern und das Modell einfach zu digitalisieren. Der Antrieb stammt mittlerweile von AMZ und wirkt direkt auf die zweite Kuppelachse.
Fahrgestell mit AMZ-Antrieb und den Wasserkästen aus dem Bausatz
Ziel ist, das Modell möglichst originalgetreu nachzubauen. Bei einem Besuch des Dresdener Verkehrsmuseums wurden Hunderte von Detailaufnahmen gefertigt und etliche Teile vemessen. Das Original hat im Laufe der Zeit etliche Änderungen erfahren. Daher sind Rückschlüsse auf den Zustand in den 1920er Jahren teilweise schwierig und können nur über den Vergleich mit zeitgenössischen Aufnahmen der Bauart abgeleitet werden.
Der Fahrwerksrahmen
Details des Fahrwerkes von 92 503 des Dresdener Verkehrsmuseums
Ausgehend von Originalzeichnungen wurde ein neuer Fahrwerksrahmen konstruiert. Sämtliche Bohrungen und Ausbrüche des Vorbildrahmens wurden übernommen. Die Radabstände des Hübnerbausatzes wurden beibehalten, um die Funktion der Steuerung weiterhin zu gewährleisten. Die Neukonstruktion umfasste noch die Querträger, Befestigungswinkel, Schienenräumer und die Zylindergundplatte.
CAD-Zeichnung des Fahrwerkrahmens 15.02.2024
Rahmenwangen im aktuellen Bauzustand15.02.2024
Beschliffene Originalzylinder aus dem Bausatz15.02.2024
Die Wasserkästen des Bausatzes sind zu niedrig ausgefallen. Darum werden Weissgussteile durch Messingkästen von Michael Ziegeler aus Berlin ersetzt, die wesentlich feiner wirken und vorbildgerechte Höhe aufweisen:
Wasserkästen mit Schürgerätehalter und Kranösen15.02.2024
Der Kessel
Rauchkammerblech15.02.2024
Das Führerhaus
Führerhausrückwand von Petau Modellbau15.02.2024
Abdeckung des Kohlekastens mit beweglichen Deckeln15.02.2024
Zum einfachen Ausmessen der Bauteile dient das kleine Holzlineal, das auf der Rückseite einen Magneten enthält. Es sind Millimeter im Spur-0-Massstab dargestellt. Durch Vergleich der Pixelanzahl auf den Aufnahmen kann dierekt die Modelllänge in Millimeter abgelesen werden.
Innenaufnahme des Daches mit den beweglichen Lüftungsklappen15.02.2024
Eine Ätzplatine ist aktuell in Vorbereitung.Sie enthält unter anderem die Dachlüfter.15.02.2024
Der Stehkessel
Ansicht des Stehkessels der BR92 in Dresden15.02.2024
Die Steuerung
Beim Vermessen der Steuerung der BR92 in Dresden15.02.2024