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Am Bahnhof 1

Zunächst ein Foto des Gebäudes. Die Atmosphäre des Vorbildes entsteht durch die im Vergleich zum Gebäude hohen Bäume, die typisch sind für eine Bahnhofsstraße. Wesentliches Merkmal des schlichten Gebäudes ist die Anordnung der Backsteine im Giebelbereich.

Stallgebaeude

Ausgehend von den Vorbildaufnahmen entstehen maßstäbliche CAD-Zeichnungen des Mauerwerks. Deutlich erhabene Teile, wie z.B. die schrägen Fensterbänke oder die oberste Backsteinreihe auf den Giebelwänden werden manuell angefertigt und später auf das Urmodell gesetzt.



Das nach den Zeichnungen von der Fa. Lasersachen hergestellte Modell könnte eigentlich schon so verwendet werden ...

Stallgebaeude

Es kostet einige Überwindung, das fast fertige Gebäude zu zerlegen und die Wände abzugießen. Das Risiko besteht darin, dass die Silikonform nicht gelingt, z.B. dadurch, dass der Härter nicht gleichmäßig in die Gießmasse eingerührt wird oder dass sich Luftblasen im Mauerwerksbereich bilden. In jedem Fall ist das Urmodell verloren, da der Karton die Entformung nicht übersteht. Bislang hat es aber keine "Unfälle" gegeben.

Stallgebaeude

Die ersten Keramikabgüsse sind fertiggestellt. Der optische Wirkung des Materials unterscheidet sich deutlich vom gelaserten Urmodell. Ergänzt werden noch die Sockel, die aus Teilen des Stellwerkes Ho gebildet werden. Vor dem Verfugen erhalten die Keramikteile einen hauchdünnen Überzug aus mattem Klarlack, der später nicht sichtbar ist. Nur so ist sichergestellt, dass die Steine die Fugenfarbe nicht annehmen. Die Türen erhalten Messingscharniere und lassen sich dann auch öffnen. Die einfachen Holztüren müssten natürlich nicht in Lasertechnik hergestellt werden ...

Stallgebaeude

Das Gebäude ist mittlerweile zusammengesetzt und verfugt.

Stallgebäude

Die Inneneinrichtung. Die Lampe auf dem Fass ist beleuchtet.

Inneneinrichtung

- wird fortgesetzt -