Ladestelle Klein Zecher
Inhaltsverzeichnis22.10.2025
Die Ladestelle am Haltepunkt Klein Zecher
Bau einer Fahrzeugremise
Ein Transporteur für Feldbahnloren
Finalisierung und doch kein Ende abzusehen ...
Die Ladestelle am Haltepunkt Klein Zecher
An der Ladestelle am Haltepunkt Klein Zecher befindet sich die Fahrzeugremise eines Fuhrunternehmers, der von hier aus Speditionsdienste zum Endkunden der Bahn anbietet. Im kleinen Gebäude rechts daneben arbeitet ein Bahnbediensteter. Einen Güterschuppen gibt es nicht, geringe Mengen nässeempfindlicher Waren können in dem kleinen Gebäude zwischengelagert werden. Versendet werden überwiegend landwirtschaftliche Produkte, empfangen werden Kohle und Betriebsmittel für die nahe Molkerei sowie Maschinen und Dünger für die Landwirtschaft.
Übersicht über den Haltepunkt und die Ladestrasse von Klein Zecher 22.10.2025
Bau einer Fahrzeugremise
Der Bau der Fahrzeugremise begann bereits im Herbst 2024 unter Verwendung von gegossenen Stewalinwänden aus Formen, die bereits für andere Gebäude verwendet wurden. Realisiert wurden zunächst drei Fahrzeugunterstände und ein Lagerraum. Für die geplante Anordnung des Gebäudes an der Ladestelle erwies sich die Fahrzeugremise aber etwas zu lang und zu massiv. Alternative Stellmöglichkeiten gab es nicht.
Ursprüngliche Ausführung der Remise mit drei Stellplätzen und einem Lagerraum18.09.2024
Daher musste ein Unterstand entfallen und der Lagerraum wurde zum Stall umgebaut, der aber bereits die großen Tore für den späteren Einsatz eines Treckers enthält. Alle sichtbaren Balken bestehen aus verwittertem Naturholz aus mecklenburger Kieferwäldern. Die Dachziegel aus gelasertem Karton von Kreativ3.de wurden einzeln in verschiedenenen Ocker-, Rot - und Brauntönen coloriert.
Verkürzte Ausführung mit zwei Stellplätzen und einem Stall, der später als Garage genutzt wird.22.10.2025
Die Farbe für die Rückwand des Gebäudes passte aufgrund des bläulichen Anteils des Rottones nicht gut zur Farbe der Dachziegel. Ein erneuter Anstrich war nicht möglich, da die Fugen sonst mit Farbe verfüllt wären. Als Lösung bot sich der Bewuchs mit wildem Wein an, dessen Blätter noch frühherbstlich gelb eingefärbt wurden.
Die Regenrinne besteht aus halbiertem Messingrohr und wird noch grau lackiert.
Rückseite des Gebäudes mit wildem Wein22.10.2025
Ein Transporteur für Feldbahnloren
Ein Transporteur befördert Feldbahnloren auf der Straße, wenn die Feldbahn nicht an die geeignete Bahnhofsseite geführt werden kann. Falls eine Feldbahn ein
normalspuriges Streckengleis kreuzen muss, sind Sicherungsanlagen erforderlich.
So kann die Feldbahn z.B. einen beschrankten Bahnübergang mit nutzen. Sind Sicherungsmöglichkeiten nicht vorhanden oder verbietet die Staatsbahn aus anderen Gründen die Heranführung der Feldbahn an die Ladestrasse, kann ein Transporteur eingesetzt werden. Die Feldbahnstrecke endet dann auf einer Rampe an einer Straße in Bahnhofsnähe. Der Transporteur wird an die Rampe rangiert, teilweise auf den letzten Metern auch mit einer Seilwinde gezogen. Die Räder des Transporteurs werden dabei in einer U-förmigen Vertiefung im Straßenbelag geführt, so dass die Schienen auf dem Transporteur mit den Feldbahngleisen fluchten. Dann kan die Lore übergesetzt und gesichert werden.
Der Trasnporteur entsteht im Selbstbau mit Weißmetall-Rädern aus einem Bausatz von Andy Duncan. Die Kröpfung der seitlichen U-Profile gestaltete sich recht schwierig und der Verzug durch die Spannungen im Rahmen konnte nur durch die Verwendung von größeren Knotenblechen ausgeglichen werden.
Der Transporteur mit einer Feldfruchtlore von Ecore. Noch fehlt die vordere Deichsel.22.10.2025
Da der Transporteur bis zur Laderampe eine größere Strecke zurücklegen muss, erhält er demnächst noch einen Fahrerstz auf der Fläche über der vorderen Achse. Die Aufstiege für den Fahrzeugführer sind bereits vorhanden.
Fertig lackiertes Fahrzeug. Die Bretter der Lore sind aus verwittertem Naturholz geschnitten.22.10.2025
Finalisierung und doch kein Ende abzusehen ...
Eigentlich erreicht man bei der Gestaltung einer Szenerie nie die 100%-Marke. Vegetation kann weiter ausdetailliert werden, Fahrzeuge und Ladegüter neu hinzukommen oder ausgetauscht werden. Geplant ist noch der Bau eines Traktors, die ja in der Mitte der 1920er Jahre aufkamen. Vorerst den Abschluss der Ausgestaltung bildet dieser Holzstapel aus verwittertem Naturholz aus mecklenburger Kieferwäldern:
Vergessener Holzstapel aus Naturholz22.10.2025
Fahrzeugremise mit einem Förderband, dass einige Zeit von Petau Modellbau erhältlich war. Im Vordergrund der Holzstapel. Im Schuppen befindet sich eine verfeinerte Dreschmaschine von Busch. Noch wird der Transporteur von Pferden gezogen, später übernimmt die Aufgabe ein noch zu bauender Traktor.
Das Förderband ist die neueste Gerätschaft in Klein Zecher22.10.2025
Die Nutzung eines Transporteurs erspart eine Rampe für die Feldbahn an der Ladestraße zum höhengleichen Umladen. Die Kohle wird auf dem Kohlewagen in Säcke geschaufelt, gewogen und auf die Lore geladen. Der Feldfruchtwagen ist nicht zum Transport von loser Kohle oder Briketts geeignet.
Beladung der Feldbahnlore mit Kohlesäcken. Im Vordergrund befindet sich der Stromanschluss für das Förderband.22.10.2025
Die Überladestelle der Lore auf die Feldbahngleise ist im Modell (noch) nicht vorhanden. An der nahen Landstraße wird die Lore abgesetzt und über die Feldbahngleise zur Molkerei gebracht.
Der Kohleschuppen der Dampfmolkerei Zarrentin ist das Ziel der beladenen Feldbahnlore22.10.2025